Ankommen in der Muttersprache.

Integration in der Landessprache.

Berufliche Integration für Menschen aus der Ukraine

Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, stehen oft vor vielfältigen Herausforderungen: Sie orientieren sich in einem neuen Land, bauen soziale Kontakte auf, lernen eine neue Sprache und suchen ihren Weg in Ausbildung oder Arbeit.

Der Einstieg gelingt häufig leichter, wenn wichtige Themen zunächst in der eigenen Muttersprache besprochen werden können. Berufliche Erfahrungen, Ausbildungen und Kompetenzen lassen sich so differenziert erfassen und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere berufliche Entwicklung. Gleichzeitig ist die deutsche Sprache ein zentraler Schlüssel für die berufliche und gesellschaftliche Integration in der Schweiz.

Unser hybrides Coaching-Modell

Zu Beginn werden die Teilnehmenden von einer ukrainischsprachigen Coach begleitet. In der gemeinsamen Sprache können Ziele geklärt, Fragen beantwortet, berufliche Erfahrungen eingeordnet und nächste Schritte geplant werden.

Die Begleitung erfolgt durch eine erfahrene Fachperson, die selbst aus der Ukraine stammt und seit vielen Jahren in der Schweiz lebt. Sie arbeitet traumasensibel und unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Ressourcen zu nutzen, Perspektiven zu entwickeln und ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten. Bei Bedarf werden auch Anerkennungs- und Einstufungsverfahren für Diplome und Ausbildungen initiiert.

In der Muttersprache entsteht ein vertrauensvoller Rahmen, in dem berufliche Ziele geklärt, individuelle Lösungen entwickelt und die nächsten Schritte in Richtung Arbeitsmarkt geplant werden können.

Im weiteren Verlauf wird die Begleitung durch eine deutschsprachige Job Coach ergänzt. Dadurch lernen die Teilnehmenden schrittweise, sich im deutschsprachigen Umfeld zu bewegen, den Schweizer Arbeitsmarkt kennenzulernen, Bewerbungsprozesse zu verstehen und sich auf Gespräche mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vorzubereiten.

Die Zusammenarbeit der beiden Coaches schafft eine Brücke zwischen Vertrautem und Neuem: Die Muttersprache erleichtert den Einstieg, während die deutsche Sprache gezielt gefördert wird und ihren wichtigen Platz im Integrationsprozess behält.

So entsteht eine Begleitung, die persönliche Voraussetzungen berücksichtigt und gleichzeitig eine nachhaltige berufliche Integration unterstützt.